US Camp - LIVE
20 Stunden Anreise und erste Drills
Die 22 Teilnehmer des US Camps 2011 sind gut in Minneapolis gelandet und haben bereits die ersten Trainingseinheiten absoliviert. Im Camp-Tagebuch gibt es die ersten beiden Tage zum Nachlesen, von der über 20 Stunden dauernde Anreise bis zu den ersten schweißtreibenden Drills.
Von Thomas Käckenmeister |
27.07.2011 | |

Montag, 25. Juli 2011: Anreise
Wer einmal eine Tour in die Vereinigten Staaten gemacht hat, kennt die Situation: Flug und Zeitverschiebung bringen den Rhythmus durcheinander. Erst recht nach einer Reisedauer von über 20 Stunden. So lange war die Gruppe des US Camps 2011 unterwegs.
Am Montag um 6 Uhr startete das Basketballabenteuer für die 22 Camp-Teilnehmer von Deutschland in Richtung Minneapolis. Rechtzeitig trafen sich alle Reisenden am Frankfurter Flughafen, sodass der Flieger um 14 Uhr über den großen Teich mit Zwischenstopp in der isländischen Hauptstadt Reykjavik startete.

Nach elf Stunden, um 18 Uhr Ortszeit (1 Uhr MESZ), und insgesamt über 7.000 Kilometern landete die basketballbegeisterte Reisegruppe schließlich in Minneapolis.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten begrüßte Camp-Headcoach Mark Burger die Nachwuchskorbjäger und alle fuhren in einem typischen gelbfarbenen Ami-Schulbus zur Concordia University. Dort in St. Paul, der Nachbarstadt von Minneapolis, findet das Camp in den nächsten 14 Tagen statt.

Angekommen auf dem Campus gab es zunächst acht Familienpizzen, um die leeren Mägen der hungrigen Jugendlichen zu füllen. „Wir hatten alle unglaublich großen Hunger, aber trotzdem haben wir nicht alles geschafft – in Amerika ist wohl alles ein wenig größer“, dachten wohl einige der Camper, bevor sie sich anschließend auf die elf Doppelzimmer aufteilten, um sich für den ersten Trainingstag auszuruhen.
Dienstag, 26. Juli 2011: Die ersten Drills
Um 7 Uhr klingelte der Wecker, 7.15 Uhr Frühstück, um 8.30 Uhr stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Athletik- und Konditions-Coach Chris Buddrus half den Camp-Teilnehmern, ihren Kreislauf mit einigen Warmup- und Stretching-Übungen in Schwung zu bringen, ehe um 9 Uhr der erste Defensiv-Drill im Gangelhoff-Center durchgeführt wurde.

„Die Kids haben das wirklich sehr gut gemacht. Es war eine sehr harte Einheit. Die Beine haben am Ende wirklich gezittert“, meinte Camp-Organisator Manuel Hauff im Anschluss.
Nach dem Mittagsimbiss und einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Programm: Ballhandling-Übungen wie z.B. Dribbelbrillen und das Arbeiten mit dem Bungee-Seil sollten Konzentration, Koordination und Ballgefühl trainieren. Diese abwechslungsreichen Methoden brachten die Camper ordentlich ins Schwitzen, verhießen aber auch eine Menge Spaß.

Nach einer kleinen Shopping-Tour in einer viel zu großen Mall gab es zum Abendessen Lasagne mit Knoblauchbrot und Obst zum Nachtisch. Zum Tagesabschluss ging es nochmal in die Halle. Diesmal standen Wurfübungen auf dem Plan, die mit einem Shooting-Contest endeten. Der amerikanische US-Camp-Teilnehmer Derrick versenkte dabei einen Schuss von der Mittellinie und verhalf seinem Team somit zum umjubelten Sieg.
Um 23 Uhr endete der erste anstrengende Tag im US-Camp 2011, der allen Teilnehmern trotz der hohen Intensität viel Spaß bereitete.
Weitere Informationen zum US Camp 2011 gibt es auf www.basketball-camp-usa.de



von Crossover 30.05.2012 um 09:46:00
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