Dirk Nowitzki
Nowitzki-Fieber in Frankfurt
Von Johannes Goedeking |
22.09.2011 | |
Der Frankfurter Snipes Shop machte sich extra hübsch, um den besten deutschen Basketballer Dirk Nowitzki auch gebührend zu empfangen. Die neuen Nike Air Force One Hyperfuse füllten die Regale, Nowitzkis Gesicht war auf jedem Plakat zu sehen.
Trotz der Kurzfristigkeit des Auftritts war das Auftreten des DBB-Stars kein Geheimnis: Schon eine halbe Stunde vor dem angekündigten Auftreten warteten schon viele Fans vor den Türen, wo roter Teppich ausgerollt war. Als ein silberner Audi um die Ecke schwang, raunte die Menge nach einzelnen, kurzen Schreien im Erwarten, dass dies endlich die Ankunft des Superstars bedeutete.

Als der 33-Jährige aufs Podium zur Pressekonferenz stieg, ging das lange Warten für die Fans weiter. Die mehr oder wenigen sportinteressierten Medienvertreter fragten lieber nach Gittarenspielerei und Familie. Zu verteidigen sind hierbei allerdings die wenigen Basketballvertreter, die ihren Weg zur Schäfflestraße wegen des Sportlers, nicht wegen der Medienfigur Nowitzki, gefunden hatten.

Nach Pressekonferenz war das Wurfspiel gegen die glücklichen Sieger der Gewinnspiele von Radiosender Big FM und Snipes dran. Der Profi gewann, doch die vielen Treffer der beiden Gewinner blieben nicht ohne Sinn – die Anzahl ihrer und Dirks Treffer wurde mit 14 - Nowitzkis Nummer im Nationatrikot - multipliziert und diese Summe an die Dirk Nowitzki Stiftung gespendet.
Nachdem sich der Nationalspieler noch auf der „Wall of Fame“ des Geschäfts verewigte, begab er sich nach draußen. Hier warf der treffsichere Freiwerfer gegen zwei Fans aus der Menge auf einen aufgestellten Korb; einer der Werfer war der kleine Emil, der von Nowitzki auf die Schultern genommen wurde und zwar viele Versuche brauchte, aber auch einige Würfe treffen konnte. Als der NBA Finals-MVP an der Reihe war, enttäuschte er mit, für seine Verhältnisse, vielen Fehlwürfe. Dies kann aber getrost auf den Gummiball und harten Korb geschoben werden.

Nach dem langen Warten bekamen die Fans endlich ihre Autogramme. Nowitzkis silberner Edding lief über hunderte Schuhe, Bälle, Jerseys, Sammelkarten und Schulblöcke, bevor sich der NBA-Meister verabschiedete.
Mit sympathischer Geduld sowohl beim Unterschreiben der Fanartikel als auch beim Freiwurfspiel, vor allem aber im Smalltalk mit vielen Fans während der Autogrammstunde, machte sich der Forward noch beliebter beim fast durchweg jungen Publikum.




von justuskoch 25.09.11 um 23:01:30
"und trotz vieler Versuche sogar einige Würfe traf." ...
von knorke 26.09.11 um 15:31:29
Ich weiß nicht, was du meinst. ;-) (lies: danke für den Hinweis)