Teamanalyse
Auf ins Titelrennen!
In der Beko BBL geht es allmählich in die heiße Phase der Saison. Nur noch wenige Wochen, dann wird in den Playoffs die deutsche Meisterschaft ausgespielt. Welche Teams haben die besten Chancen, Oldenburg als Titelträger zu beerben?
Von Thomas Käckenmeister (tk), Joshua Wiedmann (jw), Dennis Klammer (dk), Johannes Beyer (jb), Johannes Goedeking (jg) |
13.03.2010 | |
Alba Berlin: Der Topfavorit
(jw). Der Name Alba Berlin steht in Deutschland seit jeher für höchste Ansprüche. Kein Wunder also, dass der Hauptstadt-Klub auch in der laufenden Saison nichts anderes als das helle Plastikschild, das den Titel in der Beko-BBL repräsentiert, anvisiert. Entsprechend ihres Status‘ als Ligakrösus sind die Albatrosse bisher auch in der laufenden Saison unterwegs. Berlin thront als Tabellenführer seit Wochen über der Liga und ließ bis dato nur selten Zweifel an der eigenen Dominanz aufkommen. Gegnerische Teams verlieren im Schnitt mit fast elf Punkten gegen die Mannen von Coach Luka Pavicevic – vor allem ein Verdienst der besten Defensive der Liga, die pro Spiel nur 66,2 Punkte gestattet.
Im Angriff werden die Berliner einmal mehr durch ihre überragenden Einzelakteure getragen. Besonders der beste Spieler der Liga, Julius Jenkins (15,3 PpG), sowie Immanuel McElroy (10,0 PpG, 3,2 ApG) agieren im System ihres Coaches äußerst effektiv. Vor allem das Pick-and-Roll mit Center Blagota Sekulic, der im Vergleich zur Vorsaison einen Schritt nach vorne gemacht hat, ist für gegnerische Mannschaften oft nur schwer zu verteidigen. Der X-Faktor in der Endrunde könnte allerdings Flügelspieler Derrick Byars sein, der den Albatrossen an guten Tagen eine wichtige Scoring-Option von der Bank gibt.
Wohin der Weg führen soll, haben die Berliner bislang klar unter Beweis gestellt. Deutliche Niederlagen wie kürzlich in eigener Halle gegen Bamberg (64:79) sind bisher die Ausnahme. Dennoch: Auch in der vergangenen Saison war Alba nach der Hauptrunde der Topfavorit auf den Titel und blieb dann im Halbfinale an Bonn hängen (2-3). Berlin wird also hochkonzentriert in die Playoffs gehen müssen, um in der ausgeglichenen BBL letztendlich wieder das Plastikschild stemmen zu dürfen!
Artland Dragons Quakenbrück: Hoffen auf Hollis
(jw). Im Artland wurde im letzten Sommer ordentlich aufgerüstet. Dem großen Geldausgeben soll in der diesjährigen Endrunde nun eine angemessene Platzierung folgen. Doch noch speien die Dragons ihr Feuer mehr auf Sparflamme: Aktuell kämpfen die Niedersachsen um die bloße Teilnahme an den Playoffs.
Dabei verfügt Quakenbrück auf dem Papier über eine mehr als formidable Truppe: Auf den Guard-Spots können die Dragons mit Topathlet Ronald Ross, Alexander Seggelke sowie den Verteidigungsspezialist Folarin Campbell und Charles Lee aufwarten. Auf dem Flügel bilden Toby Bailey, Nathan Peavy und Chad Prewitt ein vielseitiges Trio. In der Zone schließlich ackern Elder Statesman Darius Hall und Darren Fenn, der mit seiner gefährlichen rechten Klinke oft auch an die Dreierlinie ausweicht. Allein das Rezept für seine Truppe hat Coach Thorsten Leibenath bis dato noch nicht vollends gefunden. Zwar sind die Dragons effektiv und wurfstark (50,0 % FG, ligaweit Platz eins), doch es mangelt an Härte am Korb. Bei den Defensivrebounds befindet sich das Artland im unteren Drittel der Liga. Ebenso fehlt den Dragons teils eine ordnende Hand im Spielaufbau, wo Ronald Ross oft noch zwischen Genie und Wahnsinn schwankt.
Um zur entscheidenden Phase der Saison noch mehr Konstanz und Ordnung ins eigene Spiel zu bringen, wurde kürzlich Hollis Price nach Quakenbrück geholt. Der Euroleague-erfahrene Point Guard soll den Dragons eben jene Stabilität im Offensivspiel verleihen. „Auf den Guard-Positionen hat uns so ein Spieler gefehlt“, gestand Coach Leibenath. Sollte sich Price mit der Extraklasse, die er zweifelsohne besitzt, schnell im Artland zurechtfinden, könnte den Dragons durchaus noch ein starker Schlussspurt gelingen – und dann ist auch eine Überraschung im Playoff-Viertelfinale denkbar.
BG Göttingen: In altbekannter Manier
(dk). Alter Name, alter Erfolg. Bei der BG Göttingen läuft derzeit alles nach Plan. Obwohl der Sponsor MEG sein Engagement aus der Finanznot heraus einstellte, können sich die Niedersachsen sportlich nicht beklagen. Mit nur sechs Niederlagen in der Bundesliga gehören die Veilchen zu den besten Teams der Liga. Grund dafür ist das altbewährte Defensivsystem von Head Coach John Patrick. Kein Team verteidigt aggressiver als die Männer in violett, in der heimischen Lokhalle sind die Gastgeber bisher in elf Bundesligaspielen ungeschlagen. Zudem erarbeiten sich die Göttinger zweite Chancen am offensiven Brett. Knapp 13 Offensivrebounds bedeuten Ligaspitze.
Auffällig ist die verbesserte Punkteausbeute: Lag die Wurfquote in der vergangenen Saison weit unter 50 Prozent, stieg sie in der laufenden Spielzeit auf gut 58 Prozent. Als wichtigste Akteure sind hier Chris Oliver (14,6 PpG) und Taylor Rochestie (13,9 PpG) zu nennen, die das Team seit dem Weggang von Kyle Bailey und Roderick Trice anführen. Auch weitere Neuzugänge wie Dwayne Anderson (11,4 PpG) fügten sich nach Startschwierigkeiten gut ins Team ein. Anderson ist hierbei als X-Faktor besonders entscheidend für den Erfolg. Seit der US-Amerikaner sein Potenzial in Form von knapp 18 Punkten, sieben Rebounds und zwei Steals pro Partie ausschöpft, haben die Veilchen in zehn Spielen nur eine knappe 92:94-Niederlage in Ludwigsburg hinnehmen müssen.
In der Hauptrunde stehen noch Spiele gegen alle Topfavoriten auf den Titel an (z.B. gegen Berlin, Bonn und Oldenburg), dennoch sollten die Playoffs beschlossene Sache sein. Es ist jedoch fraglich, wie fit die Guard-Armada aufgrund der Doppelbelastung durch die EuroChallenge noch sein wird. Bisher scheint diese den Göttingern nicht viel anzuhaben. Dort drangen sie kürzlich durch einen Sieg über den russischen Klub Krasnye Krylians (89:68) ins Viertelfinale vor.
Brose Baskets Bamberg: Gerüstet für die Playoffs
(tk). Das zweite Jahr von Chris Fleming in Bamberg begann ähnlich wie das vorherige. Mit sechs Niederlagen aus den ersten acht Saisonspielen starteten die Franken in die Saison 2009/10. Dann kam Spielgestalter Anton Gavel, um den verletzungsbedingten Ausfall von John Goldsberry zu kompensieren. Seitdem sind die Brose Baskets auf Playoff-Kurs, denn von den nächsten 18 Spielen verloren sie lediglich vier Mal. Doch alles auf die Geschicke des slowakischen Spielgestalters zurückzuführen, der auch mit Goldsberry (nach dessen Rückkehr) eine gute Figur macht, wäre nicht richtig.
In Bamberg erspielen sich seit dieser Saison zwei deutsche Nachwuchsspieler den Respekt einer ganzen Nation. Tibor Pleiß ersetzte vor der Saison den nach Bonn abgewanderten Tim Ohlbrecht. Die Leistungen des 2,15-Meter-Riesen sind auf nationaler wie auch internationaler Ebene als bärenstark zu werten. In den Playoffs wird es auf ihn als X-Faktor von Freak City ankommen. Diese Bewährungsprobe hat der andere Youngster, nämlich Karsten Tadda, bereits in den letztjährigen Playoffs gegen Göttingen mit Bravour bestanden.
Zusammen mit den Geschicken von Predrag Suput, Elton Brown sowie den Punktemaschinen Brian Roberts und Casey Jacobsen haben die Bamberger einen konkurrenzfähigen Kern, der jüngst sogar Alba Berlin zweimal bezwungen hat (Pokal: 79:77, Liga: 64:79). Bamberg liebt das organisierte und körperbetonte Spiel. Je nach Gegner können die Basketballer aus Freak City möglicherweise schon mal für die Partys in der JAKO Arena planen, denn das schwache Restprogramm lässt auf Heimrecht im Playoff-Viertelfinale hoffen.
Deutsche Bank Skyliners Frankfurt: In der Rolle des Underdogs
(jg). In Frankfurt wurde mal wieder der komplette Kader umgekrempelt: Aus der letzten Saison sind nur noch Pascal Roller, Jimmy McKinney, Dominik Bahiense de Mello und Derrick Allen übrig. Die gewohnte Tiefe haben die Skyliners hierbei allerdings nicht verloren: acht Spieler stehen länger als zehn Minuten auf dem Parkett, nur zwei länger als 30 Minuten. Diese beiden sind die Topscorer Allen und Neuzugang Aubrey Reese, die konstant gut spielen. Von der Bank kommt auch noch Veteran und X-Faktor Pascal Roller, der in den entscheidenden Minuten zusammen mit Reese auf dem Feld steht. Der 33-Jährige, der außer einem kleinen Ausreißer nach Italien nun zehn Jahre in Folge in Frankfurt spielt, ist immer noch der Leader der Mannschaft und für neun Punkte und drei Assists pro Spiel gut.
Nach einem tollen Start in die Saison ging es für die Hessen auf und ab, doch die Playoffs sind nicht gefährdet. Dort wird es sicher schwierig, die Skyliners sind nämlich nicht gerade ein Favoritenschreck: Gegen die „Großen“ der BBL (Göttingen, Berlin, Oldenburg, Bonn) konnte noch kein Spiel gewonnen werden, teilweise wurde man ordentlich auseinander genommen. Center Marius Nolte gibt sich dennoch optimistisch: „Wenn wir die Playoffs mit einer relativ guten Ausgangsposition erreichen, ist alles möglich.“ Ohne eine gehörige Portion Glück, den richtigen Gegnern und eventuellen Verletzungsproblemen werden die Finals allerdings nicht zu erreichen sein.
Eisbären Bremerhaven: Mit einer Wildcard in die Playoffs
(tk). In Bremerhaven hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr um satte 180 Grad gedreht. Standen die Eisbären in der Saison 2008/09 noch vor einer Eiszeit (sprich: sportlicher Abstieg), die nur durch eine Wildcard am Saisonende abgewendet werden konnte, schnuppern die Raubtiere nun sogar wieder an den Playoffs. Zuletzt zählten sie vor zwei Jahren zu den acht besten Vereinen der Saison.
Im aktuellen Spieljahr rocken die Seestädter die Liga. Mit Arbeitszwerg Jeff Gibbs, Edel-Aufbau Lou Campbell und Transfercoup Andrew Drevo, der sich immer mehr als X-Faktor herausstellt, haben die Norddeutschen eine flexible Truppe zusammengestellt, die mit Brandon Brooks und Torrell Martin zwei äußerst athletische Korbjäger auf den kleinen Positionen aufbietet. Zwischen den ganzen Amerikanern nutzt auch Crossover-Tagebuchschreiber Philipp Schwethelm immer stärker seine Einsatzzeit, um mit seiner Treffsicherheit aus der Distanz für Punkte zu sorgen. Schwethelm ist immerhin der drittbeste Dreipunktewerfer im Team (43,4% 3FG).
Ähnlich wie die Braunschweiger verstehen es die Eisbären, die Scoring-Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Abgesehen vom abgewanderten Rodney Buford gibt es sechs Akteure, die pro Spiel mindestens acht Punkte markieren. Dass mit den Bremerhavenern zu rechnen ist, zeigte die starke Vorstellung in der Pokalqualifikation gegen Bonn (91:68) sowie Siege gegen Göttingen und Quakenbrück, die den Auftakt zu einer sieben Spiele andauernden Siegesserie markierten.
EWE Baskets Oldenburg: Mit der zweiten Luft
(jw). Das zweite Jahr ist immer das Schwerste. Das haben in den letzten Monaten auch die Baskets Oldenburg zu spüren bekommen. Der amtierende Titelträger tat sich besonders in den ersten Saisonwochen schwerer als vermutet, verlor in der Beko BBL bis Weihnachten schon fünf Partien – darunter auch eine 82:100-Schmach beim Kellerkind aus Ulm.
Vor allem die ungewohnte Doppelbelastung aus Bundesliga-Routine und Euroleague-Einsätzen ging nicht spurlos am dünnen Oldenburger Kader vorbei. Point Guard und MVP Jason Gardner wirkte zu Saisonbeginn ausgebrannt und wurde anschließend mit Rückenproblemen ins Lazarett verabschiedet. Forward Jasmin Perkovic fehlte zwischenzeitlich mit verschiedenen Blessuren. Auch Swingman Rickey Paulding kam zunächst mehr schlecht als recht in Fahrt. „Wir laufen Gefahr, hier einzelne Akteure zu überstrapazieren“, äußerte Geschäftsführer Herrmann Schuller Mitte November, als Oldenburg US-Boy Bryan Bailey für einen Monat unter Vertrag nahm. „Die Saison soll nach unseren Wünschen ja gerne wieder sehr lang dauern.“
Seit dem Jahreswechsel kommen die Baskets nun immer besser in Schuss. Ohne viel Aufhebens haben die Donnervögel seitdem acht von neun BBL-Partien gewonnen, darunter deutliche Erfolge wie das 81:59 gegen Bonn. Auch Berlin ließ in Oldenburg Federn (68:59). Vor allem der wiedererstarkte Paulding (19,3 PpG in den letzten vier Spielen) sowie Je’Kel Foster (14,1 PpG, 3,5 ApG) haben ihre Mannschaft zuletzt auf Kurs gebracht, während Jason Gardner immer noch nach der Form des letzten Jahres sucht. In den Playoffs dürfte die Leistung des 29-Jährigen der X-Faktor sein. Sollten die Oldenburger ihre derzeitige Form bis in Playoffs konservieren können, ist eine erneute Final-Teilnahme aber durchaus möglich.
New Yorker Phantoms Braunschweig: Mit Marcus Goree in Richtung Playoffs
(tk). In Braunschweig begann die Saison jenseits aller Erwartungen: Die Phantoms gingen mit neuem Head Coach (Sebastian Machowski), den beiden Nationalspielern Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi sowie dem ehemaligen Leverkusener Fast-MVP Nate Fox ins Spieljahr 2009/10 und starteten mit fünf Siegen in Folge. Doch der Höhenflug wurde rasch gebremst, als Michael Hicks und Nate Fox verletzt ausfielen. Die Konsequenz: Von einem der oberen Tabellenplätze ging es schnurstracks ins Mittelfeld, denn aus den darauffolgenden 14 Spielen gab es nur zwei Siege.
Die Berg- und Talfahrt setzt sich Ende Januar fort, als plötzlich Marcus Goree als Neuverpflichtung vorgestellt wurde, um den nächsten Aufstieg anzuvisieren. Der athletische Power Forward sorgt gewissermaßen als weiterer Publikumsmagnet und X-Faktor dafür, dass es nun wieder aufwärts geht. Seit der All-Star-Pause Mitte Januar haben die Braunschweiger erneut fünf Spiele in Folge gewonnen. Erst am letzten Wochenende gegen Oldenburg gingen Schaffartzik und Co. seit langem mal wieder als Verlierer vom Platz.
Was bleibt, ist ein Auf und Ab im Land der Phantome. Ähnlich wie die Leistungen der Mannschaft schwanken auch die Leistungen der Stützen im Team, wie bspw. bei Schaffartzik. Genau hier aber ist auch der große Vorteil der Braunschweiger festzumachen: Kein Spieler erzielt mehr als zwölf Zähler pro Spiel, dafür punkteten sechs Spieler im Schnitt zweistellig. Diese Ausgeglichenheit ist besonders in den Playoffs von Vorteil, sofern diese erreicht werden. Denn das Restprogramm ist alle andere als einfach: Bonn, Berlin, Bamberg und Frankfurt dienen als Testpakete für den möglichen Marsch auf den Gipfel.
Telekom Baskets Bonn: Erneuter Anlauf auf den Titel
(jb). Der Vizemeister aus Bonn konnte mit dem Saisonstart durchaus zufrieden sein. Trotz der schweren Verletzung von Vincent Yarbrough konnten die Rheinländer nach zehn absolvierten Spielen sieben Siege bei nur drei Niederlagen vorweisen. Zum einen war dies dem nachverpflichteten Ronald Dupree zu verdanken, der mit 11,8 PpG mittlerweile drittbester Punktesammler der Baskets ist. Bonn setzte auch nach dem guten Saisonstart seinen Aufwärtstrend fort und konnten weitere sechs der nächsten acht Begegnungen gewinnen. Bis dahin wussten die Bonner normalerweise durch ihre Cleverness und ihren Kampfeswillen zu überzeugen.
Doch die demütigende 48:83-Niederlage gegen Alba Berlin zeigte ein neues Bild der eigentlich erfahrenen Bonner Mannschaft. Die Baskets fingen sich aber schnell, gewannen die nächsten zwei Spiele und machten das Debakel zwar nicht vergessen, aber zeigten wenigstens wieder ihren Kampfgeist. Nicht nur Dupree bewies wieder seine Fähigkeiten: Vor allem Nationalspieler Tim Ohlbrecht , der in Bonn endlich den Durchbruch schaffte und durch konstante Leistungen überzeugt, zeigte gegen Düsseldorf (19 Punkte) und Bremerhaven (17 Punkte), dass die Bonner wieder kämpfen. Der 21-jährige X-Factor der Baskets zählt zudem mit 10,9 Punkten zu den vier erfolgreichsten deutschen Korbschützen der Beko BBL. Topscorer Chris Ensminger (12,9 PpG) spielt trotz seiner 36 Jahre eine überragende Saison und der 23-jährige Bryce Taylor überzeugt durch seine Offensivkraft. Lenker und Denker im Team von Head Coach Michael Koch ist Jared Jordan. Der Aufbauspieler erzielt nicht nur 9,1 Punkte, sondern legt zudem 5,3 Vorlagen auf und zeigt mit 4,2 Rebounds im Schnitt sehr viel Einsatz. Von der Bank bringen Johannes Strasser, John Bowler und Patrick Flomo viel Energie aufs Parkett.
Die Bonner verfügen über einen ausgeglichenen Kader. Dennoch wir die Teilnahme am Playoff-Finale kein Selbstläufer. Gerade gegen Teams wie Alba Berlin, BG Göttigen oder die EWE Baskets Oldenburg zogen die ambitionierten Bonner den Kürzeren. Wenn sie ihre Leistung gegen die Top-Teams abrufen können, dürfte ein Vorstoß ins Halbfinale realistisch sein. Die Baskets werde wohl wieder nicht den ganz großen Wurf landen und müssen sich bestenfalls erneut mit dem undankbaren zweiten Platz begnügen.



von bene luxxx 14.03.10 um 00:16:39
Gavel ist Slowake.
von Tomrock 14.03.10 um 01:06:07
Geändert. Danke.