NBBL Monatsrückblick
Neues Spieljahr, neues Glück
Nach der Premierensaison startete die deutsche Nachwuchs-Basketballliga NBBL Anfang Oktober in ihre zweite Spielzeit. Crossover blickt zurück, wie sich die Basketballhoffnungen der Nation schlugen.
Von Maximilian Selow |
26.10.2007 | |
Für den am deutschen Nachwuchsbasketball interessierten Zuschauer wird der Start in die neue NBBL-Spielzeit sicherlich verwirrend gewesen sein. Kaum hatte man sich an Namen wie Sajmen Hauer, Nicolai Simon, Per Günther, Ziyed Chennoufi, David Watson oder Ben und Tom Spöler gewöhnt, verließen sie die Liga auch schon wieder und wechselten in höhere Spielklassen. Andere Nachwuchstalente, wie zum Beispiel Liga-MVP Phillip Schwethelm, Tibor Pleiß oder Tim Ohlbrecht wurden nach ihren starken Leistungen in den unteren Ligen hingegen dauerhaft in die Profi-Kader ihrer Vereine gezogen.
Um den Wettbewerb für die 32 Teams härter zu gestalten, änderte die Liga-Führung vor Saisonbeginn das Playoff-Format. Während sich in der letzten Saison noch alle acht Teams einer Division für die Endrunde qualifizierten, werden es in diesem Jahr nur die besten vier schaffen. Für die Verlierer der jeweiligen Division geht es jedoch auch nach der Hauptrunde weiter: Sie kämpfen in zwei sogenannten ?Playdown?-Runden um die Plätze fünf, sechs und sieben und damit um den Verbleib in der NBBL. Die beiden Achtplatzierten hingegen werden sich im Sommer gegen eventuelle Liga-Neubewerber erneut qualifizieren müssen, um ihr Engagement in der Spielklasse zu wahren.
Nach drei Spieltagen bleibt festzuhalten, dass die Leistungsdichte in der Liga nicht, wie beabsichtigt, zusammengerückt ist. Im Gegenteil, die ersten Favoriten auf den Titel bilden sich schon früh mit dominanten Leistungen heraus.



von Crossover 17.05.2012 um 10:43:25
Bisher wurden keine Kommentare geschrieben.