BuLi-Managerspiel
Von Brüchen und Summen
Zahlenspielerei beim BuLi-Managerspiel? Nicht wirklich. In dieser Ausgabe geht es um Verletzungen von Leistungsträgern und den Preis, den mancher Manager dafür zu zahlen hat.
Von Thomas Käckenmeister |
05.11.2008 | |
Die Situation ist schockierend: Das mühsam zusammengestellte BuLi-Team hamstert eifrig Punkte, um den hart umkämpften Platz im Tabellenfeld zu halten, und plötzlich verletzt sich ein Spieler. Hinzu kommt, dass der Ausgefallene kein günstiger Rollenspieler war, sondern ein Leistungsträger.
So erging es einigen Teilnehmern beim BuLi-Managerspiel präsentiert von FÜNF. Ausfälle wie Clif Brown (Göttingen), der nach grandiosen Werten von 18,2 Fantasy-Punkten pro Spiel mit einem Handbruch pausieren musste, Lorenzo Gordon (Frankfurt, Schulterverletzung) oder Chris Copeland (Trier, Außenbanddehnung am Fuß) häuften sich in letzter Zeit.
Glücklicherweise relativierte sich die Schwere von Copelands Verletzung nach mehrfachen medizinischen Untersuchungen; ein Knochenbruch wie bei Brown - oder gar wie bei Gordon Geib (Düsseldorf), der nach einer Aktion gegen Paderborn eine doppelte Armfraktur erlitt - konnte nicht bestätigt werden. Der Topscorer der Moselstädter befindet sich wieder im Mannschaftstraining. Ähnlich erging es auch Albas Julius Jenkins, dem eine Handprellung den Einsatz in der Euroleague gegen Tau Vitoria zunichte machte.
Hier nun die nicht-einsatzfähigen Akteure bis zum Preisniveau von 0,6 Mio. Euro:
Chris Copeland (Trier, 1,21 Mio. Euro)*
Lorenzo Gordon (Frankfurt, 1,16)
Julius Jenkins (Berlin, 1,02)*
Clif Brown (Göttingen, 1,00)
Keith Simmons (Frankfurt, 0,83
Patrick Femerling (Berlin, 0,83)
John Bowler (Bonn, 0,77)
John Goldsberry (Bamberg, 0,64)* Status: Day-to-Day
Wer also einen solchen Akteur in seinem Kader hat, dem sei geraten, mit einem seiner kostbaren vier Trades - sofern sie nicht schon verbraten sind - einen gleichstarken Profi aus dem BuLi-Spieler-Pool zu fischen. Auch wenn jemand beispielsweise Bremerhavens Marcus Slaughter, der mit insgesamt 187 Fantasy-Punkten die Liste aller Spieler anführt, im Team hat, sei es möglicherweise ratsam, ihn gegen einen Forward wie Jeff Gibbs (Ulm) oder Brandon Kyle Bowman (Bonn) einzutauschen, da Slaughters virtuelle Punktausbeute zuletzt etwas stagnierte. Aber das Risiko des Spielerwechsels sollte jeder Mitstreiter für sich abwägen.
Hilfreich können derweil auch die Lückenbüßer sein, die den Platz der oben stehenden Verletzten in ihren Vereinen einnehmen. Die zuvor nur spärlich eingesetzten Bankspieler könnten nun günstig zu haben sein, aber dennoch ansprechende Leistungen zeigen.
Auch Nachverpflichtungen wie zum Beispiel Greg Jenkins oder Titus Ivory (beide Frankfurt), Will Blalock bei Quakenbrück oder Michael-Hakim Jordan bei Bamberg könnten mit ihren relativen günstigen Startpreis für einen Ranglistenschub sorgen und somit das Herz des BuLi-Tüftlers höher schlagen lassen.
Übrigens: Die nächsten vier Trades werden jedem Teilnehmer am 30. November gutgeschrieben.
Der nächste BuLi-Managerspieltipp erscheint am 14. Januar 2009. Zuvor werdet ihr aber auch in der FÜNF mit aktuellen Informationen zum Spiel versorgt.



von Crossover 30.05.2012 um 13:19:25
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