BuLi-Managerspiel

Regelbruch

Die Situation der Köln 99ers konnte niemand vorhersehen. Was bedeutet der Abgang der Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy für die virtuellen Manager?

Von Thomas Käckenmeister
 06.02.2008 |

Kein Thema bewegt den Fan deutschen Basketballs dieser Tage mehr: Die Köln 99ers stehen vor dem Abgrund. Bis zum 18. Februar haben sie die Möglichkeit, sich vor dem tiefen Fall in die sportliche Unterklassigkeit zu retten.

Als bekannt wurde, dass mit Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy nicht nur zwei Leistungsträger, sondern zugleich auch zwei Identifikationsfiguren der deutschen Erstklassigkeit das Kölner Trikot nicht mehr weiter tragen werden, verdunkelte sich für viele Anhänger der Domstädter die Zukunft.

Auch die Drahtzieher, die Deutschlands größtes BBL-Managerspiel präsentiert von FÜNF am Leben erhalten, sahen sich mit der Frage konfontriert, welche Auswirkungen der Verlust der 99ers auf das virtuelle Punktesammeln hätte.

Nach reichlicher Überlegung und den Anregungen einiger Mitspieler kamen wir zu dem Entschluss, jedem virtuellen Manager drei zusätzliche Trades gutzuschreiben. Allerdings tritt diese unerwartete Regeländerung erst am 18. Februar in kraft, falls die Entscheidung über die Kölner Erstligamannschaft negativ ausfallen sollte.

Diejenigen Manager, die die beiden Kölner Aushängeschilder (Nadjfeji und McElroy) in ihrem virtuellen Kader haben, bleibt nur die Möglichkeit, die zwei Trades, die am vergangenen Sonntag jedem Teilnehmer zugeteilt wurden, dafür zu aufzubrauchen. Auch andere Mitstreiter mussten im bisherigen Saisonverlauf auf BBL-Abgänge reagieren. Bis Samstag, den 9. Februar, bleibt also Zeit, um das "doppelte Herz der 99ers" einzutauschen. Jedoch werden die Transaktionen erst nach dem Punkteupdate vollzogen. Weitere Hinweise dazu stehen im Regelwerk.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, "I-Mac" und/oder "Sasa" im Kader zu behalten. Laut Medienberichten werden Alba Berlin und die Brose Baskets Bamberg mit den beiden Ex-Kölnern in Verbindung gebracht. Ein Vereinswechsel innerhalb Deutschlands hätte somit keine Auswirkungen auf den Kader beim BBL-Managerspiel.

Dass den Nachwuchstalenten der Kölnern jedoch mehr Spielzeit, was zugleich eine Verbesserung der Statistiken mit sich bringt, gewährt wird, ist eine der wenigen positiven Auswirkungen aus Managerspielsicht.

Aufgrund dieser Geschehnisse birgt auch das Geschick auf dem virtuellen Basketballfeld gewisse Risiken. Kaufen? Verkaufen? Behalten? Jetzt können die Manager wirklich beweisen, was in ihnen steckt.

Und für alle Sportfreunde, die nicht von der Kölner Krise betroffen sind, bleiben zum Abschluss drei obligatorischen Trade-Empfehlungen, wie immer leicht verschlüsselt umschrieben:

  • Er kam ins Artland, um international zu spielen. In der Liga ist der Ami kein Unbekannter.
  • Ein deutscher Meister mit NBA-Erfahrung soll künftig ein offensiv ausgelegtes Basketballprogramm im Süden der Republik bereichern.
  • Spielgestalter oder Off-Guard? Noch weiß sein türkischer Trainer nicht, welche Position der Ex-Gießener in seinem System einnehmen soll.

Weitere Informationen über das BBL-Managerspiel präsentiert von FÜNF findet ihr in der neuen FIVE, die ab 29. Februar erhältlich ist.


Achtung! Achtung!

Erneute Analysen haben ergeben, dass drei Extra-Trades unangemessen sind. Ein Zusatztrade wird gewährt, gesetzt den Fall, dass Köln den Spielbetrieb einstellen muss. Diese Änderung wäre verbindlich! Wir bitten, das Durcheinander zu entschuldigen.




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von Crossover 11.02.2012 um 13:09:15


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