Jul
07
1. Amorbacher Basketball Challenge
12:00 Uhr Parzival Sporthalle, Amorbach




Beko BBL Allstar Day

Allstars aus der zweiten Reihe

Warum treten eigentlich nur die besten bzw. beliebtesten Spieler der Beko BBL jährlich gegeneinander an? Was spricht dagegen, dass sich auch die besten Akteure aus ProA und ProB in einem Show-Spektakel miteinander messen? Dann hätte der Allstar Day jedenfalls seinen Namen völlig zurecht!

Von Thomas Käckenmeister
 19.01.2012 |

Es geschah am 8. Dezember 2010. Damals entbrannte auf dem Basketball-Blog Gruebelei.de die Diskussion, welches Format für eine Show-Veranstaltung der Beko BBL besser passt: Norden vs. Süden oder Deutsche vs. Internationals.

Am Samstag (21. Januar 2012) stehen sich beim 25. Jubiläum des Allstar-Spiels zum vierten Mal überhaupt die besten einheimischen Akteure und internationalen Bundesligaprofis gegenüber.

Ich gebe zu, dass ich dieses Kräftemessen besser finde, wenngleich nicht jedes Team auch Spieler in die Barockstadt schicken wird. Nils Mittmann von den New Yorker Phantoms Braunschweig sagte in einem Interview: "Das ist uns gegenüber respektlos". Das mag sein, aber jedem kann man es bekanntlich nie recht machen. In den Vorjahren durften maximal drei Spieler eines Teams vertreten sein, jeder Klub sollte beim Ligatreffen zur Saisonhalbzeit mindestens einen Akteur stellen.

Dass nun die zwölf beliebtesten deutschen auf die populärsten internationalen Spieler der Liga treffen, dürfte für noch mehr Aufmerksamkeit und Spannung in den Sportmedien sorgen. Sven Simon schreibt dazu auf der Website der Beko-BBL: "Mir ist eine intensive Partie lieber, denn in meinem Buch der Basketball-Weisheiten kommt echter Wettkampf einfach vor der Show!"

Damit sollte also neben NBBL-Allstar-Spiel, Dreier- und Dunking-Wettbewerb für gute Unterhaltung gesorgt sein.

Aber: Der Name "Allstar Day" dauert, wenn man es genau nimmt, knapp sieben Stunden. Mein Vorschlag dazu: den Titel zum Programm werden lassen!

Allstars aus ProA und ProB im Duell: National vs. International

Das NBBL-Spiel darf (und muss) den Auftakt bieten, das Aufeinandertreffen der BBL-Stars krönt den Tag. Wie wäre es allerdings, zwischen Distanz- und Stopfkünsten, die besten Spieler - natürlich auch hier wieder National vs. International - der ProA und ProB antreten zu lassen?

Ob nun in einem Spiel oder in zweien, daran müsste noch gefeilt werden. Theoretisch fände ich diesen Gedanken spannend, weil die basketballhungrigen Zuschauer dadurch einen Einblick in den gesamten Profibasketball Deutschlands (plus die besten U19-Spieler) erhalten. Und der Tag ist komplett mit dem orangefarbenen Leder ausgefüllt.

Natürlich hängt damit ein enormer organisatorischer Aufwand zusammen, denn weit über 50 weitere aktive Teilnehmer müssten involviert werden.

Doch bleiben wir mal in der Traumwelt des deutschen Basketballmittelbaus. Ich habe die Statistiken gewälzt und folgende Teams zusammengestellt. Traumen darf ja wohl noch erlaubt sein!

ProA: Team National
Coach: Ingo Enskat (Crailsheim: 12 Siege, 5 Niederlagen)

Pos. Name Team    
G Marco Buljevic Essen 13,5 PpG 2,7 ApG
G Rouven Roessler Karlsruhe 17,4 PpG 5,4 RpG
F Kevin Wysocki Essen 13,1 PpG 4,5 RpG
F Ryan DeMichael Nürnberg 12,4 RpG 6,9 RpG
C Joseph Buck Crailsheim 12,9 PpG 6,4 RpG
  Bankspieler      
G Akeem Vargas Ehingen 10,1 PpG 2,2 ApG
G Kevin Bright Ehingen 10,3 PpG 2,5 ApG
G/F Kosta Karamatskos Saar-Pfalz 9,2 PpG 3,0 ApG
F Janis Heindel Heidelberg 10,2 PpG 5,0 RpG
F Steve Wachalski MBC 10,1 PpG 3,6 RpG
F/C Philip Heyden MBC 10,4 PpG 5,1 RpG
C Andreas Büchert Ehingen 10,9 PpG 6,4 RpG

ProA: Team International
Coach: Silvano Poropat (Mitteldeutcher BC: 13-3)

Pos. Name Team    
G Aubrey Reese Düsseldorf 21,0 PpG 4,2 ApG
G Gary Johnson Chemnitz 15,7 PpG 5,6 ApG
F Jaivon Harris Nürnberg 16,3 PpG 3,4 ApG
F Darryl Webb Crailsheim 17,3 PpG 7,9 RpG
C Justin Howard Karlsruhe 17,1 PpG 10,6 RpG
  Bankspieler      
G Martin Samarco Karlsruhe 21,7 PpG 4,2 RpG
G Christopher Alexander Essen 18,8 PpG 3,3 ApG
G/F Justin Stommes Paderborn 19,3 PpG 3,9 RpG
F Jefferson Mason Paderborn 16,9 PpG 7,1 RpG
F Sanijay Watts Heidelberg 15,9 PpG 6,6 RpG
F/C Devin Uskoski Kirchheim 14,5 PpG 8,6 RpG
C Jeremy Black Jena 15,5 PpG 8,1 RpG

ProB: Team National
Coach Stephen Arigbabu (Sandersdorf: 10-6)

Pos. Name Team    
G Dennis Schröder Braunschweig 18,3 PpG 7,4 ApG
G Henje Knopke Wolfenbüttel 10,8 PpG 5,4 ApG
F Vincent Kittmann Herten 15,5 PpG 9,0 RpG
F Fabian Böke Wedel 14,6 PpG 8,5 RpG
C Daniel Theis Braunschweig 20,1 PpG 8,1 RpG
  Bankspieler      
G Falko Theilig Frankfurt 9,6 PpG 4,7 ApG
G Nick Larsen Rhöndorf 14,3 PpG 4,3 ApG
G/F Jan Peter Prasuhn Hannover 15,9 PpG 7,0 RpG
F Marco Völler Langen 13,9 PpG 6,8 RpG
F Leo Niebuhr Gotha 16,0 PpG 5,9 RpG
F/C Frank Theis Braunschweig 16,2 PpG 6,4 RpG
C Philipp Neumann Breitengüßbach 12,1 PpG 8,5 RpG

ProB: Team International
Coach: Michael Mai (Hannover: 14-4)

Pos. Name Team    
G Jason Jamerson Nördlingen 24,2 PpG 4,0 ApG
G Howard Sant-Roos Braunschweig 17,2 PpG 4,5 ApG
F Modie Johnson Nördlingen 17,6 PpG 9,8 RpG
F Jacob Luke Doersken Hannover 22,8 PpG 7,5 RpG
C Blake Poole Dorsten 15,0 PpG 12,6 RpG
  Bankspieler      
G Richard Williams Hannover 17,0 PpG 5,9 ApG
G Jason Anthony Smith Schwelm 20,9 PpG 4,4 ApG
G/F Kellen Williams Stahnsdorf 17,3 PpG 10,5 RpG
F Marcus Monk Gotha 16,3 PpG 8,1 RpG
F Dijon Dupree Smith Wulfen 14,7 PpG 8,9 RpG
F/C Demetrius Jemison Frankfurt 17,3 PpG 8,8 RpG
C Luke Fitzgerald Langen 14,6 PpG 12,5 RpG

Stand der Statistiken: 18. Januar 2011.
Vorwiegende Qualifikationsbasis der einzelnen Spieler: Effizienzwert pro Spiel.




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Kommentare

(1 Kommentar bisher)

von Diggler41 19.01.12 um 20:23:23


Keine schlechte Idee. Hört sich gut an. Aber die Umsetzung wird schwierig sein.



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