Basketball in Deutschland
Am offenen Herzen
Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei den Köln 99ers kam überraschend. Dennoch verdeutlicht die Situation, wie zerbrechlich die Brücke zwischen Sport und Wirtschaft sein kann.
Von Thomas Käckenmeister |
23.01.2008 | |
Es kam für viele unerwartet, es kam plötzlich und es schlug Wellen, die mehr als deutlich erkennen lassen, dass der Sport an sich kaum noch als solcher überleben kann. Wirtschaftliche Strukturen sind zu stark mit den Klubs verflochten. Sie bilden das Herz eines pulsierenden Vereins. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, ist das komplette System nicht mehr lebensfähig.
Finanzsorgen im halben Land
In der jüngsten Vergangenheit gab es mehrere Beispiele, die das Zusammenspiel von Herz (in diesem Fall die Geldgeber) und Kreislauf (der Verein) aus dem Takt brachten: Vor der Spielzeit 2007/08 war der Aufsteiger aus Jena in einer Notsituation, welche die lokale Politik aber kurzfristig zu beseitigen wusste: Aus den pom Baskets Jena wurde Science City Jena, da die Stadt in Thüringen in diesem Kalenderjahr als "Stadt der Wissenschaft" auserkoren ist. Letztlich war es also auch eine Frage des Geldes, das die Erstklassigkeit bedingte.
Wie sich das Bild nach der aktuellen Saison im Ligaoberhaus zeichnen wird, ist bisher mehr als fraglich: Bei den Bayer Giants Leverkusen und ratiopharm Ulm hat bereits der Namenssponsor mitgeteilt, im folgenden Jahr aus dem Sponsorengeschäft zurückzutreten. Gerade für den rheinländischen Traditionsklub ist die Zukunft ungewiss. War es bisher eher fraglich, wird nun Düsseldorf von Geschäftsführer Otto Reintjes als "erste Option, wenn es in Leverkusen zu Ende geht", (Westdeutsche Zeitung) gehandelt. Von weiteren Standorten wie beispielsweise München oder Hamburg ist keine Rede mehr. Außerdem wird über eine Fusion mit den Köln 99ers gemunkelt. Ob es für Leverkusen jedoch zu einem Umzug nach 40 Jahren kommen wird, entscheidet sich "spätestens bis Ende Februar". Zugleich stehen hinter dem möglichen Ortswechsel auch Fragezeichen hinter dem Zweitligisten aus Düsseldorf. Die Magics beklagen eine Etatlücke von 50.000 Euro im 300.000-Euro-Etat. Somit ist der ProA-Ligist nur ein Stellvertreter im harten Kampf um Sponsorengelder.
Mit einem ähnlichen Problem haben auch die Giessen 46ers zu kämpfen. Zu Beginn des Jahres wurde auf ein Loch von 100.000 Euro in der Vereinskasse hingewiesen. Seither erlebt der Verein die Solidarität seiner Anhänger. Über 12.000 Euro wurden bereits gespendet. Diverse Aktionen sollen das Gründungsmitglied der Liga vor dem finanziellen Ruin bewahren. Auch Martin Vogel, Crossover-Redakteur und aus Gießen stammender Anhänger der 46ers, ist vom Zusammenhalt der Fangemeinde angetan: "Es ist schon beeindruckend, was hier von Seiten der Fans in den vergangenen Wochen gemacht worden ist. Es gibt Leute, die im Internet Flyer designen, die andere dann im ganzen Landkreis austeilen, nachdem sie sie zuvor stundenlang auf dem eigenen Drucker zu Hause aufs Papier gebracht haben. Andere backen stundenlang Kuchen und verkaufen ihn dann in der Halle, ohne dafür einen Cent zu nehmen. Die Basketballfamilie, von der die 46ers immer sprechen, existiert wirklich, was man auch bei den Treffen mit dem Management sieht, die inzwischen regelmäßig stattfinden und bei denen sich das Management und die Fans mit Aktionen und Ideen absprechen." Reicht aber das Engagement hilfsbereiter Fans aus, um ein ganzes Unternehmen - und letztlich ist ein Basketball-Verein nichts anderes - vor dem Aus zu bewahren?
"Eine fatale Abhängigkeit"
Sebastian Gehrmann kommentiert die marode Struktur der deutschen Basketballlandschaft treffend in der Frankfurter Rundschau. Er schlussfolgert, dass "ohne Liga-Hauptsponsor und lukrativen Fernsehvertrag keine solide Einnahmebasis" vorhanden ist und somit nur regionale Geldgeber als Einnahmequelle für die Vereine in Frage kommen. Diese erhalten dann jedoch "drei Funktionen: Hauptfinanzier gleich Trikotsponsor gleich Namenspatron. Das hat Tradition im deutschen Basketball - und drängt die Klubs in eine fatale Abhängigkeit. Zieht sich der Hauptsponsor zurück, verliert der jeweilige Verein den Boden unter den Füßen."
Genau hier liegt der Hund begraben: Aufgrund der fehlenden Sponsoren im Basketballgeschäft wiegt es doppelt, wenn die wenigen finanzkräftigen Unternehmen und Privatpersonen, die die Vereine unterstützen, erkennen, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr in Frage kommt. Im Fall der Köln 99ers wäre der sportliche Abstieg eine mögliche Konsequenz.
Riesenschock in Köln
Als die Verantwortlichen der Domstädter die Presse am Dienstag von der Insolvenz in Kenntnis setzten, war Geschäftsführer Walter Pütz bereits seit einer Woche informiert: "Am 15. Januar hat er [Herbert Zimmer] mir dann mitgeteilt, dass er nicht in der Lage ist", für eine mögliche Unterdeckung des Etats selbst finanziell aufzukommen. "Wir waren alle geschockt. Das kam aus heiterem Himmel", sagte Pütz. Eine entsprechende Einwilligung hatte Zimmer, Mäzen und Aufsichtsratsvorsitzender, vor der aktuellen Spielzeit unterzeichnet. Nun kann und will er seinen vertraglichen Pflichten - die Rede ist von mindestens einer Million Euro - nicht mehr nachkommen. Damit steht Köln bereits zum dritten Mal in dieser Saison vor wirtschaftlichen Problemen: Da die Rhein-Energie AG als Namenssponsor verloren ging, musste sich der Kölner Verein in Köln 99ers umbenennen. Außerdem scheiterteder Bau einer 8.000 Zuschauer fassenden Halle in Hürth im Dezember 2007, da Investoren abgesprungen waren.
Mit einem deutlich verjüngten Team wollte man im Oberhaus an den Start gehen, doch in den ersten Saisonmonaten war dies kaum von Erfolg gekrönt. Nach einigen Änderungen am Kader haben sich die 99ers mittlerweile gefangen, stehen in der Bundesliga auf einem Playoff-Platz und konnten im ULEB-Cup in die nächste Runde vordringen. Beim möglicherweise letzten Heimspiel der Teamgeschichte gegen den portugiesischen ULEB-Cup-Vertreter Ovarense "war die Atmosphäre von Resignation geprägt" (Kölner Stadt-Anzeiger). Spruchbänder des Dankes ("Thanks for everything") sowie mit Forderungen an die Politiker der Stadt ("Sportstadt Köln: Hilfe!) waren beim Heimspiel zu lesen. 1.659 Zuschauer kamen am Abend nach Bekanntmachung der Hiobsbotschaft zum Spiel.
Doch nicht nur bei den Fans sitzt der Schock tief. ?Sie können sich vorstellen, dass die Mannschaft und der Verein nicht gerade fröhlich darauf reagiert haben. Alle sind traurig", sagte Pressesprecher Jan Odendahl. Auch Sportdirektor Stephan Baeck sprach von "Unverständnis, Bedauern und fassungslosem Schweigen" bei der Mannschaft. Die Zukunft des Vereins, der 2001 dank einer Wildcard direkt von der Regionalliga in die Bundesliga aufstieg, ist in der Schwebe. Neben 23 festangestellten Mitarbeitern drohe auch Trainer Sasa Obradovic und allen Spielern die Arbeitslosigkeit. Manager Jens Brämer sprach von einem "Riesenschock für uns alle".
Auch die Ligaspitze hat sich zur Situation am Rhein zu Wort gemeldet. Für BBL-Geschäftsführer Jan Pommer kam es "sehr überraschend". Er sprach im Interview vom "süßen Gift des Mäzenatentums", womit er auf die Abhängigkeit der Geldgeber anspielte: Plötzlich und ohne Vorwarnung kann der Tod des Vereins eintreten. Dann ist der Kreislauf nicht mehr lebensfähig. Das System versagt, weil das Herz nicht mehr weiterschlägt.



von Mexicano 24.01.08 um 00:14:34
Da einige hier vor paar wochen zum artikel der 46ers gesagt haben sie seien selber schuld
sag jetzt nur ich hab gewusst das sie nicht alleine da stehen
gut mit koeln ist echt ein hammer
von Blackhawk 24.01.08 um 07:59:49
unglaublich wie unterbewertet basketball in deutschland ist, ich denke basketball würde sich im deutschen fernsehen gut verkaufen, man könnte doch auch genug werbung einspielen (viertelpausen, timeouts...) und an mangelden zuschauern sollte es auch nicht liegen....
ich könnte echt ausrasten, wenn ich sehe wie so einige vereine zugrunde gehen
von shotgun 24.01.08 um 12:35:34
@blackhawk
stimmt leider. bei uns in österreich ist es ja genau so, nur dass die vereine noch weniger geld zur verfügung haben als deutsche clubs.
und das wenige geld wird für irgendwelche teuren amerikaner ausgegeben, die jugend bekommt keine chance.
bestes beispiel: mein heimatverein wbc wels. der spielt in der höchsten österreichischen liga und hat jedes jahr ein neus team. im moment stehen 6 amerikaner, 1 kanadier und 2 tschechen im kader. ein einziger österreicher (der ein drittel von dem, was die amis verdienen, bekommt) steht in der fixen rotation. sportliche erfolge gibt es trotzdem nicht. kein wunder, dass der club in ein, zwei jahren, ähnlich wie die kölner, insolvenz anmelden muss. es muss einfach mehr in die jugend gesetzt werden. Man sollte sich einfach die anderen (weit besseren) ligen europas ansehen. traurig, traurig, was in deutschland und österreich passiert.
von Boysetsfire 24.01.08 um 12:53:45
es tut weh zu sehen,dass unserem sport aufgrund fehlender medienpräsenz die dauerhafte überlebensgrundlage geraubt bzw erst garnicht gegeben wird.die abhängigkeit vom hauptsponsor und vom mäzentum könnte dafür sorgen,dass eine der unterhaltsamsten sportarten überhaupt hier in deutschland den schulsporthallenmief nie ganz ablegen kann und weiter randsportart bleibt...
aber naja,solange wir im fernsehen weiter unsere überlebenswichtige dosis snooker/curling/dart/poker etc bekommen is ja alles gut.life is a b****
von Deansteven 24.01.08 um 15:23:42
Deutschland hat es schon vor Jahren verpaßt den Boom von DreamTeam ´92 aus zu nutzen. Die Europoameisterschaft ´93 im eigenen Land war eine Randnotiz in der damaligen Medienlandschaft. Deutschland ist eines der wenigen europäischen Länder wo Fußball so einehmend ist das es keinen Platz für weitere Sportarten gibt. Es gibt genügend andere Länder wo Fußball zwar auch nummer 1 ist aber ander Sportarten auch eine gewisse Medienpräsenz genießen. Und genau da liegt das Problem. Da sich in Deutschland nicht die gewünschten Quoten erreichen lassen, nehmen die Sender Abstand davon Basketball zu senden. Diese Gelder und die für potentielle nationale Sponsoren wichtige Medienpräsenz haben Deutsche Vereine nicht. Lest euch mal 40 jahre Basketballbundesliga durch. Ihr werdet feststellen das es sich hierbei um ein sich immer wiederholender Zyklus.
von Blackhawk 24.01.08 um 16:12:06
aber was mir nicht in den kopf geht warum nicht ein sender die highlights senden kann, wie es ja im fußball ist (1. und 2. liga) ich denke wenn man das an einem sonntag morgen oder nachmittag zeigt, dann sind die einschaltquoten ja auch entsprechend hoch
unglaublich was hier abgeht @ boysetsfire: mein ich auch wenn ich nur diese athletischen sportarten sehe krieg ich das kotzen (Dart/curling usw.)
von RunTMC 24.01.08 um 19:09:24
Vielleicht wäre es mal nicht schlecht den marktwert von Bundesliga- Basketball im Fernsehen für eine saison zu testen. D.h. Vielleicht das BB- paket für den maximal möglichen Preis für ein jahr ins free tv zu verkaufen, auch wenn es erstmal nicht so lukrativ für die BBL um jan pommer ist. wenn sich ein starkes Publikum wieder findest, kommen ja sowieso bessere angebote. zumindest besser als zu versuchen ein jahrelanges hochdotiertes Paket zu suchen, dass durch die schon jahrelange Abstinez im free, das sowieso nicht hekauft wird.. davon würden die vereine zumindest in 4- 5 jahren profitieren.
von V.I.P. 24.01.08 um 19:36:52
Weiß einer vielleicht was für Quoten das DSF Samstags bei NBA Action hat?
von thano22 24.01.08 um 20:39:49
In Deutschland spielen US- Kollegemannschaften in der Bundesliga. Dementsprechned inst das Niveau. Die internationale Ebene lassen wir lieber außer Acht. . Diese Erfahrung mußte in der 80-er Italien und Ende der 90-er Griechenland machen. Der einzige Unterschied war, dass es dort große Namen gespielt haben (McAdoo, D. Wilkins usw.). Die haben davon gelernt, und ein Ausländerbeschränkung verhängt (halbe Kader müssen Griechen sein, nur 2 Amis erlaubt, und neuerdings nur 1 Ami mit europäoschen Pass). Hierzulande diskuttiert man nur. Ergebnis: U-20-18-16 drittklassig, Herren zweitklassig (die EM Plazierung täuscht). Was die Übertragungen angeht: um 15:00 Montags oder 12:00 nachts können keine besonders gute Quoten kommen. Bei der EM war die Zusammenfassung des Formel 1 Rennens wichtiger als das EM Halbfinale Spanien - Griechenland (eines der besten Spiele der letzen Jahre). Mit solche Spiele schafft man Quoten. Nicht mit Skyliners gegen Karlsruhe.
von Kareem23 24.01.08 um 20:50:29
Ich dachte erst Du schreibst über Sven von der Five, an dieser Stelle gute Besserung!!
Was soll man dazu noch sagen, der Basketball in Deutschland hat in seiner jetzigen Form einfach versagt. Es liegt meiner Meinung nach einfach an der mangelnden Identifikation mit den Teams, wer sind die Typen da auf dem Spielfeld?? frage ich mich jedes Jahr und das obwohl ich seit Jahren fast jedes Kölner Heimspiel erlebt habe. Vielleicht sollten sich die Vereine mal zusammensetzen und eine solidarische Vereinbarung machen, die FREIWILLIG!! die Ausländer oder besser "fertigen Spieler" so reduziert, dass die laufenden Kosten gesenkt und gleichzeitig die heimischen Spieler eine Chance bekommen. Scheißt doch erstmal auf den internationalen Wettbewerb, da ist doch selbst heute nichts zu holen...liebe Coaches und Manager, ihr seid jetzt selbst gefragt, wer weiß ob ihr die nächsten seid: Morgen steht da:
ALBA verzichtet auf Sport-Sponsoring, Berlins Basketball am Boden!
von presidentsamy 24.01.08 um 22:25:37
zu alba habe ich vor etwa 2 monaten noch einen artikel gelesen. die sind in eine ticket-affäre verwickelt, die alba eventuell noch schwer zu schaffe machen könnte.
hier ein auszug aus dem original-artikel:
"Nicht alle mussten Eintritt zahlen. Zu denen, die sich bei dem spannenden Spektakel für lau vergnügten, gehört nach Erkenntnissen der Berliner Staatsanwaltschaft auch Vera Gäde-Butzlaff. Das Vorstandsmitglied der landes-eigenen Berliner Stadtreinigung (BSR), notierten die Strafverfolger, habe sich zwei Karten zum Gesamtpreis von 270,60 Euro plus zusätzliche Parkkarte schenken lassen ? von Eric Schweitzer, dem Chef des privaten Entsorgungsunternehmens Alba, das mit der BSR dick im Geschäft ist.
Seit fast drei Jahren ermitteln die Strafverfolger wegen des Verdachts der Vorteilsgewährung gegen den Alba-Chef (Az. 2 Wi Js 153/05), der im Juli 2007 als Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer wiedergewählt wurde. Auf Anfrage verweist Schweitzer darauf, der IHK-Vollversammlung sei das Verfahren bekannt gewesen. Der Fall hat Präzedenzcharakter: Wenn die Alba-Einladungen an Amtsträger wie Gäde-Butzlaff illegal waren, wackelt eine Säule des deutschen Sportsponsorings."
([focus.de])
von begnadeter Legginssportler 25.01.08 um 15:54:33
Aber die sinnes auch selbst schuld. In sechs Jahren in sechs endspielen gestanden. wenn man dann pleite geht, is dat schon ne kunst...
ich versteh auch nicht, wieso nicht ma wirklich junge spieler konsequent eingesetzt werden. das würde wirklich mehr problemem lösen als man denkt. stattdessen immer diese söldner...
ich komme aus köln, und leide derzeit echt mit dem verein. ich habe schon zu regionalligazeiten ("cologne 99ers") die spiele besucht.
Aber ich geh auch lieber zum FC.. da kannste mit den spielern nach dem training reden, die tradition is viel größer...
die basketballvereine ähneln sich alle so, deshalb liebe ich den FC auch so aufgrund seiner einzigartikgkeit.
Das Beispiel der kölner haie zeigt, das auch andere sportarten viele leute anziehen können. die spielen eigentlich nie vor weniger als 10.000 zuschauern
von Junie 06.02.08 um 13:02:26
Fakt ist doch mal, dass es nicht ausreichen wird, die Zuschauermasse für eine Saison oder zwei zu testen. Das ist schon zweimal zum Scheitern verurteilt gewesen.
Die Medien sollten viel mehr nach und nach immer ein wenig mehr über Basketball berichten. Das ist doch wie das Anfüttern beim Angeln. Wenn zunächst mal eine zweistündige Sendung wöchentlich ausgestrahlt wird, mit Ergebnissen, Highlights, Tradegerüchten, News usw. dann werden schon nach und nach immer mehr Fans (und solche, die es noch werden wollen) einschalten.
Die halbe oder dreiviertel Stunde derzeit beim DSF lockt doch keinen aus den Startlöchern. Das ist albern, zu glauben, so könne man das Interesse der Leute testen.
Wenn dann diese eben erwähnte zweistündige Sendung langsam mehr und mehr Einschaltquoten erzielt, und das wird sie zwangsläufig, dann kann der betreffende Sender immer noch über eine weitere Sendezeit nachdenken, z.B. ein Live-Spiel bzw ein Spielzusammenschnitt. Und dann aber bitte nicht wieder mit Frank Buschmann und Co. Nils Jäger war ja schonmal eine Steigerung damals, aber wir brauchen Kommentatoren, die die Spannung des Spiels richtig rüber bringen. Dann klappt es auch mit den Einschaltquoten.
Dass wir Basketballbekloppte Fans, die wir ja nunmal sind, dann auch regelmäßig einschalten werden und den Sendern dann mehr Geld einbringen werden als Lumberjack, Darts, Curling, Poker oder sonstwas, darüber braucht nun wirklich niemand zu diskutieren!!!