BBL-Saisonvorschau
Mittendrin statt nur dabei
In der neuen Spielzeit werden die Karten in der Beko BBL neu gemischt. Im vierten Teil der Crossover-Saisonvorschau werden die Telekom Baskets Bonn, ratiopharm Ulm und die s.Oliver Baskets Würzburg unter die Lupe genommen.
Von Johannes Beyer (jb), Daniel Wellmann (dw), Joshua Wiedmann (jw) |
27.09.2011 | |
s.Oliver Baskets Würzburg: Mehr als nur ein Aufsteiger
(jb). Nach sechs Jahren Abstinenz sind die s.Oliver Baskets Würzburg zurück in der Beko Basketball Bundesliga. Und dort möchten sich die Unterfranken in den kommenden Jahren wieder etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde mit Head Coach John Patrick der zweifache Trainer des Jahres der Beko BBL verpflichtet. Zwar soll Patrick zunächst das Primärziel Klassenerhalt sichern, doch scheint der Kader der Baskets bereits jetzt zu mehr fähig.
Neben Ivan Elliott ist lediglich Eigengewächs Christoph Hennenberger aus dem Aufstiegskader verblieben. Patrick vertraut, wie bereits in Göttingen, Spielern, die optimal in sein schnelles und aggressives System passen. Mit Ben Jacobson, John Little und Jason Boone vertraut Patrick auf ein Ligaerfahrenes und ihm aus Göttingen bekanntes Trio. Ebenfalls bestens in Patricks „full court 40 minutes hell“ passen die athletischen Ricky Harris und Gilbert Brown. Während Harris vor allem auf den Positionen eins und zwei für offensive Power sorgen soll, wird der sprunggewaltige Brown vor allem defensiv eine große Rolle einnehmen. Ein fester Teil der Rotation soll auch Alex King einnehmen. Der 26-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit ein fester Bestandteil bei den Telekom Baskets Bonn und soll mit der Erfahrung aus 242 Bundesligaspielen viel Energie von der Bank bringen. Ein weiteres wichtiges Puzzlestück fanden die Verantwortlichen in der Person von Robert Tomaszek. Der Power Forward hat seine Stärken in der Verteidigung und soll für die nötige Stabilität unter den Körben sorgen.
Keine Frage, der Würzburger Kader besitzt enormes Potential. Dass das System von Patrick für jeden Gegner unangenehm ist, wurde bereits in Göttingen unter Beweis gestellt. Nun hat Patrick weitaus mehr Budget zur Verfügung und setzt auf eine erfahrene und hungrige Truppe. Auch wenn man in Würzburg den Ball flach halten möchte, werden die Baskets mit dem Abstieg nicht viel am Hut haben. Vielmehr können die Fans leicht Richtung Playoffs schielen, auch wenn dazu vieles zusammen passen muss.
| Teil 1: Mittendrin statt nur dabei |
| Teil 2: Telekom Baskets Bonn: Neues Rezept für Koch |
| Teil 3: ratiopharm ulm: Mit Siebenmeilenstiefeln |
| Teil 4: s.Oliver Baskets Würzburg: Mehr als nur ein Aufsteiger |



von Crossover 17.05.2012 um 09:13:00
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